Schlußphase 1930 - 1932

1932

Die Beschäftigung mit religösen Themen hatte ihn allen Anzeichen nach noch stärker ergriffen als in den Jahren 1922-25, wo schon einige Heiligen Darstellungen und Kreuzigungen geschaffen worden waren.

So malte er noch eine 'Madonna', ein 'Golgatha' und einen 'Christus', den er den Schwestern im Krankenhaus Villingen schenkte, von welchen sie nach seinem Tode den beiden Kindern gegeben wurde.

Er entwarf dann noch die Messgewänder und Messgeräte für die Krankenhauskapelle in Villingen, um einen abgerundeten Eindruck zu vermitteln.

Daneben bereitete er eine Kollektion vor für eine Ausstellung des 'Kreis' Konstanz, die im April eröffnet werden sollte. Ferner lief auch ein Vorschlag, ihn zum Sommersemester 1932 an die Akademie für Bildende Künste in München als Professor für Fresko zu berufen. Diese Berufung kam nicht mehr zur Ausführung. Trotz der Mandeloperation und folgenden Erholung hatte sich die angegriffene Gesundheit von ihm nicht mehr gefestigt.

Um eine scheinbar leichte Erkrankung behandlen zu lassen, fuhr er kurz nach Ostern nach Villingen und erlag dort einige Tage darauf, am 4. April 1932.

Er wurde auf dem Villinger Friedhof beerdigt.

Seine Witwe, Maria verstarb am 9. November 1970 gleichfalls in Villingen.

 

 

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